
Schon seit einer Weile grummeln Gerüchte zum neuen Xiaomi Mi 11 Pro und Mi 11 Ultra. Wie nun auch Notebookcheck berichtet, haben sich die Gerüchte verdichtet. Denn auch der bekannte Leaker Ice Universe sagt, dass die beiden Top-Modelle der Mi 11-Reihe Ende März erscheinen sollen. Ebenso heißt es, dass Informationen aus Quellcode-Teilen der Benutzeroberfläche MIUI auf Kamera-Details hindeuten. Die Kamera soll demnach durch einen von Xiaomi entwickelten Bildprozessor unterstützt werden, der besser als der des normalen Mi 11 ist. In Sachen Kamera aber, zumindest auf dem Papier, deutlich interessanter: Xiaomi wird offenbar den neuen ISOCELL GN2-Sensor von Samsung für die Kamera verwenden.
Die pure Megapixel-Zahl der für das Mi 11 Pro und Mi 11 Ultra geplanten Kameras erscheint zwar mit einem Wert von 50 eher mau zu sein. Aber wer sich mit digitalen Kameras auskennt, der weiß, dass die Megapixel nur ein vager Anhaltspunkt sind. Das Google Pixel 4a (5G) bietet beispielsweise mit nur gut 12 Megapixeln eine hervorragende Bildqualität. Denn der Sensor ist beim Google-Smartphone von sehr guter Qualität. Das gleiche gilt für den Samsung-Sensor, der im Xiaomi Mi 11 Pro und Mi 11 Ultra stecken soll. Für Smartphone-Verhältnisse ist er mit 1/1.12 Zoll besonders groß - die große Fläche sorgt dafür, dass die durch die Linse einfallenden Lichtstrahlen besser erfasst werden als mit einem kleineren Sensor, der genauso viele oder sogar mehr Megapixel bietet. Ice Universe geht sogar so weit zu sagen, dass der ISOCELL GN2 der größte Sensor bei Smartphones im Jahr 2021 sein wird. Wie gut die Bilder mit der neuen Kamera werden, muss sich natürlich noch zeigen - ebenso wie die Preise für das Xiaomi Mi 11 Pro und Mi 11 Ultra.
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