Bankkunden aufgepasst: Verbraucherzentrale NRW warnt erneut vor Phishing-Betrug

Verbraucherzentrale NRW: Bankkunden im Visier von Phishing-Betrügern

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt erneut vor Phishing-Betrug der aktuell Bankkundinnen und Bankkunden trifft. Zu Monatsbeginn gingen classic gestaltete Mails ein die von Verbrauchern an die Stelle weitergeleitet wurden. Betroffene stammen aus dem Umfeld der ING-DiBa AG und der Sparkasse.



Betrugsversuche bei ING-DiBa


Eine betrügerische Email trug den Betreff „Aktualisieren Sie Ihre MobileBanking-to-go“. Die Täter überreichen vor – bei einer Routineprüfung fänden sich Unstimmigkeiten in Kundendaten. Über einen beigefügten Link sollten Daten abgeglichen und aktualisiert werden. Die Nachricht droht mit Kontosperrung bis zur Input der Daten.



Die Verbraucherzentrale NRW erläutert, dass solche E-Mails durch Drohungen, eine unpersönliche Ansprache und zahlreiche Rechtschreibfehler auffallen. Die Dringlichkeit wird betont.



Besonders auffällig ist der schnelle Handlungsdruck. Formulierungen wie „ganz vordringlich und innerhalb einer kurzen Frist“ tauchen auf. PIN und TAN würden von Banken nie telefonisch oder per E-Mail abgefragt.



Betrugsversuche bei Sparkassen-Kunden


Auch Sparkassen-Kunden erhielten Phishing-Mails. In den Betreffzeilen fanden sich Formulierungen wie „Kundeninformation“ oder „Wichtige Kundenmitteilung“. Danach hieß es, es gebe Änderungen durch eine neue EU-Zahlungsrichtlinie oder geänderte Geschäftsbedingungen. Ein Link führe zu einer vermeintlich notwendigen Dateneingabe um Kontodaten zu schützen.



Die Verbraucherzentrale NRW betont, dass Sparkassen nie per E-Mail zur Bestätigung persönlicher Kontodaten auffordern würden. Solche Mails sollten unbeantwortet im Spam-Ordner landen.



Handlungsempfehlungen der Verbraucherzentrale NRW


  • Link nicht anklicken. Offizielle Bankseite prüfen – App oder Webadresse selbst eingeben.
  • Verdächtige Mails sofort in den Spam-Ordner verschieben oder löschen. Antworten vermeiden.
  • PIN oder TAN niemals preisgeben. Banken erkundigen solche Daten niemals per Mail oder Tel․ ab.
  • Bei Unsicherheit direkten Kontakt über offizielle Kanäle aufnehmen.
  • Verdächtige Mails melden, sodass weitere Nutzer geschützt verbleiben.

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