
Blizzard hat seine jährliche Messe die Blizzcon wie reine Online-Veranstaltung abgehalten, anschließend sie im Vorjahr nicht stattfinden konnte. Während der Keynote-Präsentation wurde das Remaster "Diablo 2 Resurrected" als die größte Ankündigung vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine modernisierte Version des 20 Jahre alten Hack'n'Slay-Klassikers die 2021 für PC, Nintendo Switch und PlayStation- und ebenfalls Xbox-Konsolen erhältlich sein soll. Die Änderungen betreffen hauptsächlich die Grafik, während das Gameplay größtenteils unverändert bleibt. Zusätzlich gab es auch Updates zu "Diablo 4", "Overwatch 2" und "World of Warcraft".
Auch abseits von "Diablo 2 Resurrected" ging es um die Diablo-Franchise. Mit "Diablo 4" arbeitet Blizzard gerade an einem komplett neuen Serienableger. Nach der Vorstellung auf der Blizzcon 2019 hat Blizzard nun frisches Material gezeigt und dabei eine neue Klasse angekündigt: Die Jägerin arbeitet mit Nah- oder Fernkampfwaffen Gift & Schattenmagie erklärt Blizzard. Die Klasse gab es bereits in früheren "Diablo"-Spielen, sie soll sich außerdem deckungsgleich Assassinen und Dämonenjäger spielen.
Bis zum Marktstart von "Diablo 4" könnte es noch dauern. Blizzard hat bestätigt, dass das Hack'n'Slay nicht weiterhin in diesem Jahr veröffentlicht wird.
"Overwatch 2", "WoW" und "Hearthstone"
Zum kommenden "Overwatch 2" hat Blizzard im Anschluss an die eigentliche Keynote ein längeres Hintergrundvideo veröffentlicht. Darin gibt es ein paar Gameplay-Schnipsel und eine Menge Hintergrundinformationen zum Online-Shooter zu sehen.
"World of Warcraft: Classic" bekommt eine neue Erweiterung: Spieler können wieder in "Burning Crusade" eintauchen, kündige Blizzard in einem neuen Trailer an. Wer die erste Erweiterung für "World of Warcraft" nicht spielen möchte, kann laut Blizzard auch einfach auf einem reinen "Classic"-Server bleiben. Der Release soll 2021 stattfinden.
Auch Blizzards Kartenspiel "Hearthstone" wird ordentlich umgekrempelt: Es kommt ein neues Basis-Set an Karten und ein Spielmodus, in dem Figuren hochgelevelt werden müssen. Nostalgiker können außerdem wie bei "World of Warcraft" künftig in einen Klassik-Modus eintauchen, in dem nur die Karten aus dem originalen Set zur Verfügung stehen.
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