Google Play Music: Letzte Frist zum Sichern der Daten läuft ab

Der Google-Dienst Google Play Music fristete seit seinem Start eher ein Nischendasein. Im letzten Dezember stellte Google den Dienst daher auch ein, weist aber die Nutzer darauf hin, dass sie dort gekaufte Musik, Uploads und Mediatheken nur noch bis zum?
Dem ein oder anderen ist sich vermutlich noch nicht einmal bewusst, dass es ein Musik-Angebot von Google gab, nämlich Google Play Music. Dieses war aber nie so richtig in Schwung gekommen und wurde spätestens durch den Aufkauf von YouTube durch Google noch uninteressanter. Das Aus für Google Play Music wurde schon im August 2020 verkündet, und seit Dezember 2020 lässt sich der Dienst auch nicht mehr nutzen. Das Angebot an Musik geht nahtlos in YouTube über - beziehungsweise am Ende doch nicht ganz so nahtlos. Denn wie nun auch Ruhr24 berichtet, warnt Google nun die Nutzer, dass demnächst alle mit Google Play Music verbundenen Daten und Käufe verloren gehen, wenn man sie nicht mit dem Google Datenexport zu YouTube überträgt. Der Stichtag ist der 24. Februar. Es geht dabei insbesondere um gekaufte Musik, Mediatheken und eigene Uploads.
Laut Ruhr24 beschweren sich bereits viele Nutzer - nicht, weil sie die Frist nicht einhalten können. Sondern vielmehr, da sich zum einen die Playlists nicht übernehmen lassen und zum anderen, weil man beim Abspielen der Songs, obwohl man sie bezahlt hat, Werbung eingespielt bekommt. Bei einigen funktioniert die Übertragung der Lieder wiederum nicht. Die Google Play Music-App wurde über fünf Millionen Mal heruntergeladen - angesichts der großen Zahl an Android-Nutzern ist das allerdings nicht besonders viel, zumal ein erneutes Herunterladen zum Beispiel wegen eines neuen Endgerätes auch mehrfach gezählt wird - WhatsApp und YouTube haben beispielsweise über fünf Milliarden (!) Downloads, Spotify hat mit über 500 Millionen das 100-fache von Google Play Music vorzuweisen.

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