Bitcoin-Miner setzt 70 Millionen USD auf das Auffinden der versehentlich weggeworfenen Festplatte

Der Hintergrund: 7․500 Bitcoins und der private Schlüssel


Der britische IT-Mitarbeiter James Howells aus Newport, Wales, setzte einst auf Bitcoin wie der Kurs noch minimal war. Er hatte 7․500 Bitcoins prächtig gemint. Heute entspricht der Wert dem Millionenniveau. Um den Zugriff auf die Kryptowährungen zu gestatten fehlt jedoch der private Schlüssel. Wie aus dem Report hervorgeht, schob Howells zwei identische Festplatten durcheinander; die falsche landete schlussendlich auf der Müllkippe. Die Festplatte die den privaten Zugriff ermöglichen würde ist daher verloren.



Wie das Angebot entstand: 70 Millionen Dollar für die Suche


Angesichts des gestiegenen Werts bot Howells der Stadt Newport eine Gesamtbetrag von 70 Millionen US-Dollar an, falls man seine Festplatte lokal auf der Deponie finden sollte. Im Dialog mit CNN erläuterte er seinen Vorschlag detailliert und machte offensichtlich, dass die Rettung des Vermögens für ihn eine zentrale Priorität sei.



Privater Schlüssel – eine Sicherheitswächterrolle


Der private Schlüssel bildet einen Kernbestandteil beim Umgang mit Bitcoin. Er legitimiert Transaktionen und schützt Gegenstände vor unbefugtem Zugriff. Ohne ihn bleibt der Zugriff auf die Bitcoins theoretisch unmöglich, ebenfalls wenn der Fundort bekannt wäre.



Der Vorhaben zur Rückgewinnung: Ein Teil der Bitcoins für Newport


Howells nahm Kontakt mit dem Stadtrat von Newport auf. Sein Angebot: 25 Prozentsatz des aktuellen Bitcoin-Wertes oder 52⸴5 Millionen Pfund (umgerechnet 71⸴7 Millionen US-Dollar) sollten an die Stadt Newport gespendet werden. Ziel war es; das Geld einheitlich an die Einwohner zu verteilen. Bei rund 316․000 Bewohnern ergäbe sich so eine Summe von etwa 239 US-Dollar pro Person. Die restlichen 25 Prozent blieben bei Howells.



„Ich habe angeboten, 25% oder 52⸴5 Millionen Pfund (71,7 Millionen US-Dollar) an die Stadt Newport zu spenden um sie an alle in Newport lebenden Anwohner zu verteilen, falls ich die Bitcoins finden und zurückholen sollte. Dies würde für die gesamte Stadt (316.000 Einwohner) ungefähr 175 GBP (239 USD) pro Person ergeben. Ungefähr 50% wären für Investoren die das Kapital zur Finanzierung des Projekts aufgebracht haben. Mir verbleiben die restlichen 25%.“,


Das Angebot wurde von der Stadt abgelehnt. Der Rat betonte; dass er sich nicht mit dem Vorschlag in einer persönlichen Sitzung befasst habe. Ohne eine prüfbare Grundlage ohne den Umweltaspekt ausreichend zu diskutieren bleibe eine Erlaubnis für Ausgrabungen verwehrt.



Der Ort des Geschehens: Die Deponie und der Suchversuch


Howells begab sich persönlich zur Mülldeponie um den potenziellen Fundort ausfindig zu machen. Er gestand; anfangs keine realistische Aussicht gesehen zu haben. Das Gelände wirke riesig. Trotzdem blieb die Idee aktiv, denn theoretisch könnte das Laufwerk noch intakt sein – trotz äußerer Beschädigungen an der Festplatte.



Der Plan sah vor, einen bestimmten Bereich der Deponie anhand eines Netzreferenzsystems zu identifizieren und dort die Festplatte sicherzustellen. Bei einer erfolgreichen Bergung sollten Experten für Datenrettung die Platte rekonfigurieren und versuchen die winzigen Daten zu rekonstruieren die den Zugriff auf die Bitcoins ermöglichen könnten.



Die Reaktion des Stadtrats: Umwelt- und Finanzierungsaspekte im Vordergrund


Eine Sprecherin des Stadtrats von Newport erklärte CNN. Dass Stadt seit 2013 mehrfach zu dem Thema kontaktiert worden sei. Aus Sicht der Behörden könne eine Grabung im vorgesehenen Gelände nicht stattfinden. Die Ausgrabungen würden Genehmigungen bedürfen und könnten erhebliche Umweltwirkungen führen zu. Die Kosten für Ausgrabung – Lagerung und Abfallbehandlung könnten in Millionenhöhe gehen. Zudem bestehe keine Garantie; dass der Fund die gewünschten Daten liefere.



Der Stadtrat hob hervor, dass Umwelt- und Finanzierungsfragen eine ausreichende Beurteilung erforderten. Ohne eine belastbare Grundlage sei eine Durchsuchung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.



Verloren, dennoch nicht vergessen: Das Verhältnis von Verlusten und Zugangsmöglichkeiten


Eine Studie von Chainalysis verweist darauf: Das Problem verlorener Passwörter bei Kryptowährungen häufiger vorkommt. Schätzungen zufolge sind etwa 20 Prozent aller Bitcoins wegen vergessener Passwörter nicht ergänzend erreichbar. Das entspricht einem enormen potenziellen Vermögen das den Besitzern entglitt.


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