Karten legen und Rätsel lösen: Solitairica im Gratis-Test auf Epic

Solitairica - Für wen eignet sich das Gratisspiel auf Epic

Solitairica ist eine kostenlose Spielmöglichkeit auf Epic, die durch ein Kartenspiel mit RPG-Elementen und einem Roguelike-Fortschrittssystem überzeugt. Das Spiel erinnert stark an das klassische Solitär und erfordert vom Spieler, Kartenstapel durch geschicktes Spielen der eigenen Karten zu beseitigen. Unter der farbenfrohen Oberfläche verbirgt sich eine ausgeklügelte Rundenstrategie, die sicherlich einige Spieler begeistern wird.



Vom 29.12.2020, 17 Uhr bis zum 30.12.2020, 16:59 gratis im Epic Games Store erhältlich:


Für wen eignet sich Solitairica?


In erster Linie eignet sich das Spiel natürlich für Leute, die Spaß an Kartenspielen und Rundenstrategie haben. Dabei sollte jedoch beachtet werden, das Solitairica sich sehr von gängigen Genregrößen wie Hearthstone oder Magic: The Gathering Arena unterscheidet. Erwartet also nicht, dass es in dieselbe Kerbe schlägt.


Um was geht es in Solitairica?


Im Spiel übernehmt ihr die Rolle eines wackeren Kriegers, der den bösen Imperator Stuck bekämpfen muss. Dieser verschanzt sich in seinem gutbewachten Schloss und es müssen mehrere Gegner überwunden werden, um ans Ziel zu kommen.


Die Gegner unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern bestechen auch durch einzigartige Fähigkeiten, die ihr analysieren und in eure Strategie einplanen müsst. Scheitert ihr, beginnt der Weg in gewohnter Roguelike-Manier von vorn - erlangte Verbesserungen bleiben größtenteils bestehen.


Wie spielen sich die Kämpfe in Solitairica?


Die Kämpfe erfolgen rundenbasiert. In jeder Runde zieht ihr eine Karte und müsst wie in Solitär das Blatt eures Gegners dezimieren. Auswählen könnt ihr gegnerische Karten, die entweder um eins höher oder um eins niedriger sind, als eure gezogene Karte.


Basierend auf ihrer Farbe, speist jede eliminierte Karte eine eurer vier Energiepools. Habt ihr genug Energie einer Sorte gesammelt, könnt ihr mächtige Zauber verwenden, die ihr zuvor ausgerüstet habt. Mit den Zaubern könnt ihr feindliche Karten verschwinden lassen, oder auch einen Schild errichten, der eure Lebenspunkte schützt.


Mit jedem Sieg erlangt ihr Gold, das ihr zwischen den Matches in einem Shop für neue Zauber oder Items ausgeben könnt. Letztere gewähren euch beispielsweise einen größeren Energievorrat oder steigern eure Lebenspunkte. Im Spiel gibt es unterschiedliche Decks, die nicht nur für Abwechslung sorgen, sondern auch verbessert werden können.


Was sagt die Community zum Spiel?


Auf Steam finden sich zu diesem Zeitpunkt 232 Nutzerrezensionen zu Solitairica, von denen 84 Prozent positiv ausfallen. Besonders gelobt wird die Einbindung von Roguelike- und RPG-Elementen, die dem alten Hasen Solitär ein ganz neues Bild verschaffen. So schreibt Steam-User Chudah:


"Dadurch, dass man gezwungen wird das Spiel immer wieder durchzuspielen, experimentiert man mit verschiedenen Fähigkeitskombinationen, die einem ursprünglich nicht in den Sinn gekommen sind. Das Shopinventar ist nach jedem Match zufallsgeneriert, sodass man möglicherweise nie den passenden Gegenstand findet [...].

Das mag zwar frustrierend klingen, aber ich kann nicht sagen wie oft ich eine neue Strategie ausprobieren musste, um am Ende zu erkennen, wie mächtig diese ist. Es gibt verschiedene Strategien für jedes Deck, die dem Gameplay Flexibilität und Langlebigkeit verleihen."


Für Steam-Nutzer justblue ist das Glück im Kartenspiel nicht gewinnentscheidend:


"Ein durchdachtes Kartenspiel, das Elemente von Solitär mit Elementen von Sammelkartenspielen kombiniert. Durch die Auswahl und den Einsatz der Zaubersprüche kann man den Glücksfaktor meistens kompensieren. Das Spiel schafft es, dass man Verluste ohne schlechtes Gewissen dem Pech zuschreiben kann, während Gewinne fast ausschließlich auf eigenem Können und der guten Taktik basieren. Die sechs Decks spielen sich erstaunlich unterschiedlich und sind nicht nur Content-Verlängerung."


Steam-User JonesR ist von dem Spiel begeistert und schreibt in seiner Rezension:


"Ich denke Solitairica ist mein liebstes Solitär-Spiel auf Steam. Es macht wirklich Spaß, die Monster mit verschiedenen Karten und Power-Ups zu bekämpfen. Obwohl der RNG-Faktor manchmal schwer wiegen kann, hält es das Spiel herausfordernd und fühlt sie niemals unfair an."


Doch nicht alle Rezensionen fallen positiv aus. Die Kombination aus Roguelike und Kartenspiel funktioniert für viele Spieler nicht. Auch Steam-Nutzer Varkster scheint nicht überzeugt zu sein:


"[...] Nach jeder Niederlage erscheint die Information "Jedes Mal wenn du stirbst, wirst du stärker". Das ist aber nicht der Fall. Man muss sehr viele Spielen, bevor man auch nur ein kleines bisschen "stärker" wird. Das wiederholt sich dann immer wieder und das scheint es dann auch zu sein."


Für Steam-User Masterlobster führt nur pures Glück zum Sieg:


"Es ist nicht so, dass ich die Idee des Spiels nicht mag, aber meistens kommt es auf reines Glück an, ob man gewinnt oder nicht. Die Strategie scheint immer gleich oder sehr ähnlich zu sein. Der Glücksfaktor macht dieses Spiel frustrierend, weil es den Anschein erweckt, dass man nichts tun kann, egal wie strategisch man vorgeht."


Dawnrazor scheint das Ganze ähnlich zu sehen:


"An sich ein gutes Konzept. Macht - als Gelegenheitsspiel für zwischendurch - durchaus zunächst Spaß. Allerdings ist es sehr glücksabhängig. Und leider bleibt es das auch mit den zugekauften Features, die man zwischen den Runs mitnehmen/kaufen kann. Es gibt leider keine echte Steigerung oder wirkliche Chancenverbesserung. Und damit: Hohes Frustpotential."


Kartenspiele gibt es übrigens viele. Es geht sogar das Gerückt um ein verfluchtes Kartenspiel um, dass seine Spieler tötet. Dieser Creepy Pasta ist unsere Redakteurin Nora bei GameStar Plus auf dem Grund gegangen:


Wird es neue Inhalte für Solitairica geben?


Momentan sieht es nicht danach aus, als würde es in absehbarer Zukunft neue Inhalte oder Updates für das Kartenspiel geben. Vor einem Jahr noch meldete sich der Entwickler Clint in einem reddit-Post zu Wort und erklärte, dass man an einem neuen Titel arbeiten würde und einfach keine Kapazitäten hätte, um weiter an Solitairica zu basteln.


Das ist wenig verwunderlich, da das Team nämlich nur aus Clint, seiner Frau und ein paar anderen Helfern besteht, die auf Teilzeitbasis eingespannt sind. Das neue Spiel heißt ZOR: Pilgrimage of the Slorfs und soll 2021 erscheinen. Es soll sich ebenfalls um Karten drehen und im selben Universum wie Solitairica spielen. Einen ersten Gameplay-Trailer und weitere Infos findet ihr auch auf der offiziellen Seite des Spiels.


Zuletzt aktualisiert am Uhr





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