
Der Cloud-Speicherdienst Mega hat seinen Transparenzbericht für das Jahr 2020 veröffentlicht und dabei betont. Dass Piraterie nicht toleriert wird. Laut dem Bericht hat Mega insgesamt 94․966 Nutzer wegen wiederholter Urheberrechtsverletzungen gekündigt. In den vergangenen zwölf Monaten wurden knapp 9․000 registrierte Nutzer wegen Copyright-Verletzung gesperrt. Der Gründer von Mega Kim Dotcom hatte den Dienst im Januar 2013 ins Leben gerufen.
Cloud-Speicherdienst sperrt Nutzer bei Urheberrechtsverletzungen
Mega berichtet, dass seit dem Start des Dienstes rund 95․000 Nutzer wegen Urheberrechtsverletzungen gesperrt werden mussten. Die Plattform hat sich dazu entschieden, Nutzer beim dritten Verstoß gegen das Urheberrecht zu sperren, anstatt beim fünften wie früher. Der Bericht zeigt, dass Mega während des letzten Berichtszeitraums 83⸴5 Milliarden Dateien gehostet hat. Rund 200 Millionen registrierte Nutzer weltweit haben in diesem Zeitraum auf den Dienst zugegriffen. Mega hat 1⸴193 Millionen Deaktivierungsanfragen wegen Copyright-Verletzungen erhalten. Dies entspricht einem Bruchteil von 0⸴0002 bis 0⸴0006 Prozent der gesamten Anzahl von Dateien.
Mega toleriert keine Urheberrechtsverletzungen
Mega lässt keine Urheberrechtsverletzungen auf seiner Plattform zu und hat klargestellt, dass Benutzerdaten auf Anfrage an Behörden weitergegeben werden. Die Plattform steht jedoch vor einer großen Herausforderung, da jeden Tag rund 65 Millionen Dateien hochgeladen werden. Es ist deshalb schwierig, einzelne Verstöße zu identifizieren. Mega betont; dass auf Beschwerden schnell reagiert wird und diese innerhalb von vier Stunden bearbeitet werden.
Mega bekräftigt seine Verpflichtung gegenüber Sicherheit und Schutz
Die auf dem Cloud-Speicherdienst hochgeladenen Dateien sind clientseitig mit dem AES-Algorithmus verschlüsselt mittels welchem Mega nicht in der Lage ist den Inhalt der hochgeladenen Dateien zu kennen. Dies schützt den Dienst vor rechtlichen Konsequenzen. Mega hat ebenfalls klargestellt, dass Material zur Ausbeutung oder zum Missbrauch von Kindern gewalttätiger Extremismus, Malware und gestohlene Daten auf seiner Plattform nicht erlaubt sind. Der Dienst hat insgesamt 565․000 Konten gesperrt die solche Inhalte hochgeladen oder weitergegeben haben. Mega hat 8 rechtliche Anweisungen der neuseeländischen Behörden erhalten und diesen Kontoinformationen zur Verfügung gestellt.
Kommentare
Mega hat eine klare Haltung gegenüber Urheberrechtsverletzungen und illegalen Inhalten auf seiner Plattform. Das Unternehmen hat eine strenge Zero-Tolerance-Politik und sperrt Nutzer die gegen diese Regeln verstoßen. Die Verwendung von Verschlüsselung macht es schwierig, den Inhalt der hochgeladenen Dateien zu identifizieren was den Dienst jedoch nicht davon abhält, schnell auf Beschwerden zu reagieren und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Mega betont ebenfalls seine Verpflichtung gegenüber Sicherheit und Schutz was es zu einer vertrauenswürdigen Plattform macht.