KuCoin identifiziert Hacker und erholt gestohlene Vermögenswerte

Am 3. Oktober gab Johnny Lyu, der CEO von KuCoin, auf Twitter bekannt, dass die Identität der Hacker, die für den Angriff auf die Krypto-Börse verantwortlich sind, gefunden wurde. Die Zusammenarbeit mit der Polizei habe es ermöglicht, die gestohlenen Vermögenswerte in Höhe von 204 Millionen US-Dollar wiederzuerlangen. KuCoin kehrt allmählich zum Normalbetrieb zurück, und laut Lyu sind Ein- und Auszahlungen für 31 Token wieder verfügbar. Bald sollen auch BTC, ETH und USDT wieder unterstützt werden. Insgesamt konnten durch den Einsatz von KuCoin und anderen Blockchain-Projekten 64 Millionen US-Dollar an gestohlenen Vermögenswerten wiederhergestellt werden. Das Unternehmen bedankt sich für die Unterstützung bei der Lösung des Sicherheitsvorfalls.



KuCoin erleidet Hackangriff


Wie bereits berichtet, verlor KuCoin aufgrund des Hacks mehr als 281 Millionen US-Dollar an Kryptowährungen. Die Hacker waren in der Lage, die Sicherheitssysteme zu überwinden und die Hot Wallets zu leeren. KuCoin bemerkte den Angriff erst, als große Abhebungen stattfanden. Nachdem die Server heruntergefahren wurden, stellte das Unternehmen fest, dass die Vermögenswerte weiterhin abfließen. Die Wallet-Transaktionshistorie zeigte, dass über 500 ETH- und ERC-20-Transaktionen erfolgreich ausgeführt wurden, bevor das Sicherheitsteam reagieren konnte. Die Angreifer hatten ungefähr sieben Stunden Zeit, bevor sie erwischt wurden. Die Kunden wurden am 27. September über den Vorfall informiert.



Anleger sind durch Versicherung geschützt


KuCoin versichert, dass kein Schaden für die Kunden entstanden ist, da alle Verluste vollständig erstattet werden. Das Unternehmen hat eine ausreichende Versicherung, um die Verluste zu decken. Um den Schaden zu begrenzen, kontaktierte KuCoin andere Bitcoin-Börsen, um die Adressen der Hacker-Wallets auf Sperrlisten zu setzen und den Tätern den Umtausch in Fiat-Währungen zu erschweren.




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