
Threema, ein bekannter und von vielen geschätzter Messenger aus der Schweiz, steht uns nun für ein Interview zur Verfügung. In letzter Zeit hat sich viel verändert bei dem Messenger der sich auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer konzentriert. Es war eine Herausforderung für das kleine Start-up-Unternehmen, sich gegen die großen Konkurrenten weltweit zu behaupten. Doch das ist nun vorbei, da Threema nach dem Einstieg der deutsch-schweizerischen Afinum Management AG nun ebenfalls bei den Großen mitschwimmen möchte.
Threema für euch im Interview
Zu behaupten jeder kennt Threema mag etwas übertrieben sein. Aber ich bin mir sicher; jeder hat schon einmal von ihm gehört. Denn spätestens, wenn man sich nach einem "sicheren" Messenger umschaut, wird die Luft sehr schnell recht dünn. Wer also steckt hinter dem einst so kleinen Start-up aus der Schweiz? Wie hat das alles angefangen? Und wo soll es hingehen? Wie passt die Afinum Management AG in das Bild einer kleinen Schweizer Firma? Fragen über Fragen. Grund genug für uns nachzuhaken & Threema für unsere Leser um ein ausführliches Interview zu bitten.
Wie alles begann - die Geschichte von drei jungen Schweizer Software-Entwicklern
2012 kamen drei junge Schweizer Software-Entwickler auf die Idee, für sich und ihre Freunde eine eigene, unabhängige Kurznachrichten-App zu ausarbeiten. Es sollte eine Chat-App werden die sie selbst und mit gutem Gewissen nutzen können. Also einen Messenger, für sich und ihre Freunde jedoch ohne die ganze kommerzielle Datensammelei und ganz klar, ohne staatlicher Überwachungswillkür.
Die Messenger-App wurde von den drei Freunden "End-to-End Encrypted Messaging Application" getauft, kurz "EEEMA". Etwas später wurden die drei "E"s durch "three" (Englisch für "drei") ersetzt und so wurde dann "Threema" daraus. Als dann gegen Ende 2012 die erste Threema-Version veröffentlicht wurde, war die Resonanz bei den Usern immens. Innerhalb kürzester Zeit stiegen die Nutzerzahlen auf beeindruckende 250?000 an. Dann, im Frühjahr 2014 wurde die Threema GmbH mit Sitz in Pfäffikon SZ gegründet.
Threema wird endlich Open-Source
Dass der Schweizer-Messanger Open-Source wird, kam für viele überraschend. Auch für mich.
"Na, wenn das mal keine positive Schlagzeile ist. Der bekannte Schweizer Messenger Threema wird endlich Open-Source. Aber das ist noch längst nicht alles. Der auf Sicherheit & Datenschutz ausgelegte Messenger kündigt zugleich an, eine neue Partnerschaft eingegangen zu sein." (Sunny)
Aber auch. Dass Unternehmen wie die Afinum Management AG bei Threema einsteigt, kam für viele sehr überraschend. Und um es genauso viel mit vorwegzunehmen. Afinum ist kein "Venture-Capital" (Risikokapital-Unternehmen). Afinum; ist ein deutsches Unternehmen mit Filiale in der Schweiz. Die Firma verwaltet hauptsächlich Gelder von deutschen Pensionskassen und Versicherungen.
Wie das nun alles zusammenhängt und was Afinum damit zu tun hat, dass Threema nun endlich Open-Source werden kann, wollt ihr wissen? Roman Flepp, Head of Marketing & Sales (Marketing-Chef) bei Threema wird euch in unserem Interview sehr gerne Rede & Antwort stehen.
Threema im Interview: Deadline für all eure Fragen ist der 06․10.
Das wird bestimmt wieder ein sehr spannendes Interview. Ich bin mir sicher; dass ihr noch viele interessante und spannende Fragen an Roman haben werdet. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit, mit Roman über eure Fragen und den Threema-Messenger reden zu können und bin schon sehr gespannt was euch noch alles an spannenden und interessanten Fragen einfallen wird.
Ihr wisst ja, ihr könnt eure Fragen wie immer entweder bei uns im Forum stellen oder dafür unsere öffentliche Telegram-Gruppe nutzen.
Also, nicht vergessen: Einsendeschluss für alle eure Fragen ist der 06․10․2020. Danach nehmen wir keine Fragen weiterhin für das Interview an. Schon jetzt möchten wir uns bei allen Einsendern und natürlich auch bei Threema genauer gesagt, bei Roman, ganz herzlich für die Unterstützung und Beteiligung an diesem Interview bedanken!!!
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