Huawei vor Apple bei globalen Smartphone-Verkäufen

Huawei vor Apple bei globalen Smartphone-Verkäufen
Einem Bericht zufolge überholte Huawei Apple und wurde 2019 zum ersten Mal zum zweitgrößten Smartphone-Verkäufer der Welt.
Huawei erreichte im vergangenen Jahr 17,6 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes und stürzte damit den iPhone-Hersteller aus Cupertino vom zweiten Platz. Huawei verringerte auch den Rückstand auf Samsung an der Spitze.
Der Bericht hebt auch den raschen Aufstieg von Huawei als Spitzenspieler in der Smartphone-Branche hervor. Vor fünf Jahren hatte das Unternehmen lediglich einen Anteil von fünf Prozent am weltweiten Smartphone-Markt. Samsung und Apple hingegen besaßen zusammen 39 Prozent des Marktes.
Fünf Jahre später, während Samsung und Apple kaum eine Steigerung ihres Marktanteils verzeichnen konnten, ist Huawei zu einem großen Konkurrenten geworden. Chinesische Hersteller waren in den letzten Jahren im Allgemeinen die am schnellsten wachsenden Smartphone-Hersteller. Im Jahr 2019 hatten Huawei, Xiaomi und Oppo zusammen einen Anteil von 35 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt.
Trotz der Verschärfung der US-Sanktionen verzeichnet Huawei weiterhin beeindruckende Zahlen. Im zweiten Quartal dieses Jahres hatte das Unternehmen einen Smartphone-Marktanteil von rund 20 Prozent, wie mehrere Marktforschungsunternehmen kürzlich berichteten. Einige Berichte behaupten, es sei der größte Smartphone-Hersteller in diesem Quartal gewesen.
Das Unternehmen hat nun Samsung von der Spitzenposition verdrängt, da der südkoreanische Riese weiterhin die Auswirkungen der durch die COVID-19-Pandemie verursachten weltweiten Konjunkturabschwächung zu spüren bekommt. Die Unternehmen in China haben ihre Geschäftstätigkeit inzwischen wieder aufgenommen.
Huawei baute neben seinem ungebremsten Wachstum in der Smartphone-Industrie auch seine Dominanz auf dem Markt für Basisstationen für Mobiltelefone aus. Das Unternehmen hält nun ein Drittel des Marktes. Es versucht, seine Präsenz auch auf dem Markt für 5G-Geräte auszubauen. Allerdings hat das Unternehmen nach dem harten Durchgreifen der Trump-Administration Mühe, dies zu erreichen.
Quelle: nikkei

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