Apple beendet Support für iBooks Author und iTunes U

Apple killt iBooks Author und iTunes U

Apple hat angekündigt, dass zwei Produkte nicht weiterhin unterstützt werden. Sowohl das Erstellen von E-Books sowie der Bildungsbereich sind betroffen, obwohl dabei das Ende von iBooks Author bereits zum 1. Juli bevorsteht. Die Anwendung von macOS zum einfachen Erstellen von E-Books mit interaktiven Elementen wird ohne Ersatz gestrichen. Apple empfiehlt den Nutzern, auf Pages umzusteigen, das vor zwei Jahren Funktionen zur Erstellung von E-Books integriert hat. Mit Pages ist es möglich ebenfalls auf dem iPad zu arbeiten den Apple Pencil zu nutzen und die Arbeit mit anderen Nutzern zu teilen. Apple bezeichnet Pages als "tolle Plattform zur Erstellung von Büchern".



iBooks Author werde künftig nicht mehr aktualisiert und aus dem Mac App Store entfernt. Wer die App rechtzeitig herunterlädt, kann sie weiterhin verwenden, sie soll mindestens zu macOS 10․15 und früher kompatibel bleiben. Auch mit iBooks Author publizierte Bücher werden weiterhin verfügbar bleiben. iBooks-Author-Projekte lassen sich demnächst zur weiteren Bearbeitung in Pages importieren ? Apple verspricht hier ein entsprechendes Update. iBooks Author war 2012 erstmals erschienen; in den vergangenen Jahren wurde es von Apple aber kaum mehr gepflegt. Details zum Übergang von iBooks Author zu Pages listet Apple hier.


iTunes U macht die Biege


Noch etwas länger Freude bleibt Nutzern das zweite Angebot erhalten, das Apple einstellen will: iTunes U. Die Bildungsplattform läuft laut einem Supportdokument Ende 2021 offiziell aus. Ersatz gibt es hier in Form von zwei 🔧 Werkzeugen die speziell für Schulen & Universitäten gedacht sind: Classroom für das iPad und auch Schoolwork. Außerdem sollen Lehrer und Admins Apples School-Manager-Plattform nutzen um iPads, Macs, Apple TV, Apple IDs, Bücher & Apps zu managen. Weiterhin betont der Konzern, dass auch die iWork- und iLife-Apps "bildungsspezifische Funktionen" hätten.



iTunes U war einst auch als Inhalteplattform verwendet worden ? zahlreiche bekannte Hochschulen und Bildungseinrichtungen hatten das System genutzt um kostenlose Kurse & Seminare zu offerieren. Hier sollen Publisher auf Produkte wie Podcasts oder Apple Books umsteigen ? beziehungsweise dies bereits getan haben. Bis iTunes U eingestellt wird, muss der Übergang geschafft sein, dann werden auch bestehende Inhalte gelöscht. Die Plattform ist bereits sehr alt und war 2007 erstmals eingeführt worden ? mittlerweile gibt es auch noch kein iTunes mehr. Auch iBooks ist als Marke bei Apple verschwunden ? elektronische Bücher verkauft der Konzern nun via Apple Books.


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