Netflix plant Änderungen in der Konto-Politik

Inaktive und geteilte Accounts: Netflix will Konto-Politik verändern

Der populäre Streaming-Dienst Netflix erwägt in naher Zukunft Veränderungen für seine Abonnenten. Dabei steht vor allem das Teilen von Accounts und inaktive Konten im Fokus.



Kampf gegen Account Sharing


Abonnenten die ihr Netflix-Konto mit anderen Personen teilen, könnten bald mit Konsequenzen rechnen. Derzeit diskutieren die Verantwortlichen, ebenso wie sie Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen ahnden können. Es wurde sogar spekuliert; dass das Unternehmen dem nicht zahlenden Nutzer die geschauten Inhalte in Rechnung stellen könnte. Es gibt allerdings keine gesicherten Informationen dazu und Netflix hat auf Anfrage nicht reagiert.



Laut den AGB ist das Teilen von Accounts nicht grundsätzlich untersagt. Allerdings dürfen nur Personen die im gleichen Haushalt leben, den Account nutzen. Das Standard-Abo ist für Haushalte mit zwei Personen und das Premium-Abo für bis zu vier Nutzer vorgesehen. Einem Bericht des US-amerikanischen TV-Senders CNBC zufolge missachten viele Nutzer diese Regeln. Besonders die Generation der Millenials • also Personen zwischen Anfang 1980 und Ende 1990 geboren • teilen Accounts zu einem Anteil von 35 Prozent.



Aktive Konten erwünscht


Ein weiteres Thema sind inaktive Konten. Netflix möchte sicherstellen, dass Abonnenten für etwas bezahlen das sie ebenfalls tatsächlich nutzen. Auf dem hauseigenen Blog schreiben die Verantwortlichen, dass sie nicht wollen. Dass Menschen für etwas bezahlen – das sie nicht benutzen. Deshalb bitten sie Abonnenten » die ein Jahr lang passiv waren « ihre Mitgliedschaft zu bestätigen. Ohne Bestätigung wird das Abonnement automatisch gekündigt.




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Kommentare

Netflix plant Änderungen in der Konto-Politik um Account Sharing einzudämmen und inaktive Konten zu minimieren. Ob es zu harten Strafen für Account Sharing kommt ist derzeit nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten welche konkreten Maßnahmen Netflix ergreifen wird um seine Nutzungsbedingungen durchzusetzen. Für aktive Abonnenten gibt es jedoch keine Änderungen zu befürchten.


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