Zoom: Erste Eheschließung über Videokonferenz-App

Zoom: Erste Eheschließung über Videokonferenz-App
Über die Videokonferenz-App Zoom wurde jetzt in den USA die erste rechtsgültige Eheschließung vollzogen.
Die Zoom-App für Videokonferenzen hat sich in der Corona-Zeit zu einer der beliebtesten Kommunikations-Apps entwickelt. Auf Grund des schnellen Wachstums sind aber binnen kurzer Zeit eklatante Probleme beim Schutz der Privatsphäre aufgetaucht, die die Entwickler der Apps so langsam in den Griff bekommen. Aber abseits aller Kritikpunkte erlaubt es eine Smartphone-App mit Videofunktion praktisch jedem Smartphone-Besitzer mit Menschen, die ihm wichtig sind, in Kontakt zu bleiben. In den USA hat die Nutzung von Zoom jetzt das nächste Level erreicht, denn nicht nur Nähe durch die App, sondern sogar der ewige Bund der Liebe, sind jetzt fast schon eine Normalität in Zeiten, die sicherlich nicht mehr als normal gelten.
Der Gouverneur von New York hat eine Ausnahmeregelung in Kraft gesetzt, nach der Menschen sich auch in einer Videokonferenz trauen lassen können. Diese Regelung hat vorerst Bestand bis zum 18. Mai.
"No excuse. You can do it by Zoom. Yes or no.", so der Gouverneur von New York.
Damit die ganze Sache auch Bestand hat, müssen die zukünftigen Eheleute jeweils einen gültigen AUsweis während der Videokonferenz ins Bild halten. Darüber hinaus müssen die Brautleute in der Zeremonie auch miteinander Interagieren - einen Stream von Dua Lipa kurz einspielen, in dem die Dame "ich will" haucht, reicht also nicht, um später Anteile an ihrem Vermögen anzumelden. Auch die zeugen müssen durch den jeweiligen Rechtsvertreter ansprechbar sein. Und es muss auch die Heiratsurkunde von allen unterschrieben und an das Paar gesendet werden. Oh Wonne, in Zeiten von Twitch Thots & Co. sehen wir schon massenhaft geLARPte (und rechtskräftige!) Ehen, die virtuell abgeschlossen wurden. Zärtlichkeiten gibt es dann natürlich auch nur via App.
Quelle: gizmodo

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