
In Kürze bietet die Videokonferenz-Plattform Zoom zahlenden Kunden die Option die Regionen auszuwählen, durch die ihr Traffic geleitet wird. Zudem soll die kostenlose Version von Zoom keine Daten weiterhin durch China leiten » es sei denn « einer der Teilnehmer befindet sich in dieser Region.
In seinem Blogpost erklärt Brendan Ittelson, CTO von Zoom. Dass Inhaber von bezahlten Accounts ab dem 18. April einzelne Datacenter-Regionen von Zoom an- oder abwählen können, obwohl dabei es allerdings unmöglich bleibt die eigene Default-Region zu ändern. Als Default-Region definiert Zoom diejenige, in der der Account ausgestellt ist.
Wer einzelne Regionen deaktiviert, verzichte auf regionale Angebote in Zooms Public-Cloud-Architektur und den Zugriff auf Zoom Conference Room Connectors in deaktivierten Regionen ? darüber angebundene Clients können sich nicht mehr in Meetings einwählen. Ebenso deaktiviert werden die angebotenen regionale Einwahlnummern. Als Regionen zur Auswahl stehen derzeit die USA, Kanada, Europa, Indien, Australien, China, Lateinamerika und die Region Japan / Hong Kong.
Der Anbieter von kostenlosen Webkonferenzen Zoom steht seit Wochen in der Kritik rund um Probleme bei Security, Datenschutz und ebenfalls dem Routing der Daten und befindet sich derzeit in einem selbst auferlegten Feature Freeze. Erst vor wenigen Tagen hatte das Parlament von Taiwan angesichts des Routings durch China allen Regierungsbehörden zu den Diensten von Microsoft und Google geraten.
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