Hewlett Packard Enterprise präsentiert eigene Container-Plattform

Hewlett Packard Enterprise bietet eine eigene Container-Plattform

Der IT-Konzern Hewlett Packard Enterprise hat eine eigene Container-Plattform vorgestellt. Diese ermöglicht die Bereitstellung von Anwendungen in geschützten Containern die unabhängig von der zugrunde liegenden Infrastruktur laufen. Die Plattform unterstützt dabei verschiedene Container-Technologien und ermöglicht eine einfache Verwaltung und ebenfalls automatisierte Bereitstellung von Anwendungen. Zudem können Unternehmen durch die Nutzung der Plattform ihre IT-Kosten reduzieren und ihre Agilität erhöhen. Die neue Plattform ergänzt das bestehende Angebot von Hewlett Packard Enterprise im Bereich der Cloud- & IT-Infrastruktur.



Warum noch eine Plattform?


In einer Pressemitteilung fasst HPE die Beweggründe hinter der Plattform zusammen. Darin beruft sich HPE auf eine Studie von IDC die eine 50/50-Trennung zwischen On-Premises und Cloud beim Einsatz von Containern sieht. Deshalb will HPE mit seiner Plattform beide Deployment-Modelle unterstützen. "Die Plattform ist so designt, dass Entwickler sowie Cloud-native als auch monolithische Applikationen ausrollen können," heißt es in der Ankündigung.


Neben der Container-Orchestrierung Kubernetes ? laut HPE in einer 100 prozentigen Open-Source-Variante ? bietet das neue Angebot Management-Funktion für mehrere Cluster, Playbooks für Day-0-Deployments, eine persistente Container-Storage und auf Unternehmen zugeschnittene Sicherheitsfunktionen. Außerdem setzt HPE auf das Apache-Projekt KubeDirector, einen Kubernetes-Controller, mit dem sich wohl auch Apps deployen lassen die nicht auf die Verwendung in der Cloud ausgelegt sind.


Weitere Informationen zum Projekt findet sich auf der Website der HPE Container Platform. Preise für interessierte Unternehmen gibt es auf Anfrage bei HPE.


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