
Es besteht die Möglichkeit, dass AMDs Ryzen-PCs in diesem Jahr noch beliebter werden, da Intel Probleme bei der Lieferung seiner Prozessoren hat. Die schwindende Verfügbarkeit von Intel-Produkten könnte dazu führen. Dass Verbraucher zu AMD wechseln was zu einem höheren Bedarf an Ryzen-basierten PCs führen würde. Diese Angelegenheit könnte sich ebenfalls auf den Markt für Gaming-PCs auswirken, bei dem AMD seine Ryzen-Prozessoren noch stärker etablieren könnte. Es bleibt jedoch abzuwarten; ebenso wie sich dieser Trend ausarbeiten wird und wie die beiden Unternehmen darauf reagieren werden.
Intel dominiert den Markt
Intel konnte sich in Westeuropa bei den OEM-PCs zwar nur um 8⸴2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2018 steigern, erreicht mit etwa 3⸴57 Millionen verkauften Einheiten auch noch einen deutlich größeren Marktanteil als AMD (89,3 Prozent).
Das gilt ähnlich wie im generell schwierigeren Segment für Endkunden, das insgesamt um 4⸴2 Prozent zurückgegangen ist. Intel selbst hat hier Verluste von 14⸴8 Prozent zu verzeichnen, liegt mit 2⸴15 Millionen verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 77⸴5 Prozent aber weiter klar an der Spitze.
Was kommt 2020 von AMD & Intel? Während von Intel im Kern nur ein Neuaufguss der aktuellen Coffee-Lake-Architektur mit maximal zehn statt wie bisher maximal acht Kernen erwartet wird, hat AMD mit den Ryzen-4000-CPUs und überarbeiteter Zen-3-Architektur klar die vielversprechenderen Prozessoren in der Hinterhand.
Intels Core-i-10000-Reihe wird vermutlich im zweiten Quartal 2020 erscheinen, während die Ryzen-4000-Veröffentlichung im Desktop-Segment eher gegen Ende des Jahrs ansteht.
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