
Vodafone stellt nun für zusätzliche 5⸴5 Millionen Haushalte im Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg Gebiet von Unitymedia Gigabit-Kabelanschlüsse zur Verfügung. Unitymedia wird gleichzeitig vom Markt genommen und durch Vodafone ersetzt. Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter betont, dass dies "ein Netz, eine Marke, ein Tarif" sei und dass sie nun rund 17 Millionen Haushalte mit Gigabit-Anschlüssen abdecken können.
Sondertarif GigaCable Max
Der Netzbetreiber hat dafür ebenfalls ein neues Tarifangebot: Für 40 Euro im Monat können Neu- & Bestandskunden den Tarif GigaCable Max bis zu 1000 Mbit/s und Telefonflatrate buchen. Das Angebot ist laut Vodafone befristet bis zum 5. April; die Konditionen sollen aber über die gesamte Laufzeit des Vertrags gelten. Kunden mit bestehenden Anschlüssen können jederzeit in den neuen Tarif wechseln, versichert der Anbieter in einer Mitteilung.
Der Ausbau soll unterdessen weitergehen. Derzeit kann der Netzbetreiber in rund 40 Prozent der deutschen Haushalte einen Gigabit-Anschluss anbieten. Das soll nur ein "Zwischenschritt" sein. Bis 2022 will das Unternehmen rund 25 Millionen gigabitfähige Anschlüsse im deutschen Vodafone-Kabelnetz haben.
Unitymedia verschwindet
Vodafone hatte im Mai 2018 bekannt gegeben, den Kabelanbieter Unitymedia übernehmen zu wollen und damit das deutsche Kabelnetz wieder weitgehend zu vereinen. Nach langer Prüfung hatte die EU-Wettbewerbsaufsicht im Juli vergangenen Jahres grünes Licht gegeben.
Mit der Netzintegration nimmt Vodafone nun die Marke Unitymedia vom Markt. Shops werden umgestaltet, erhalten Vodafone-Logo und -Ausstattung. Seit September vergangenen Jahres verkaufen die Unitymedia-Shops bereits Vodafone Mobilfunk-Produkte. In den kommenden Wochen will Vodafone auch die Festnetz- und TV-Angebote vereinheitlichen.
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