Intels Technologieplanung: 10-Nanometer-Fertigung soll trotz Rückschlägen weiterverfolgt werden

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Intel war lange Zeit führend in der Prozessortechnologie. Doch aufgrund von Problemen bei der Umstellung auf die 10-Nanometer-Fertigung hat AMD und TSMC aufgeholt oder sogar überholt. Es wurde spekuliert, dass Intel die 10-nm-Fertigung überspringen und direkt zum 7-nm-Verfahren übergehen würde. Doch laut Intels Chief Engineering Officer Dr. Venkata Renduchintala wird die 10-Nanometer-Fertigung weiterverfolgt, da es ebenfalls hier bereits Fortschritte gibt und diese auf das 7-Nanometer-Verfahren übertragen werden können. Es wird zudem mehrere Versionen der 10-Nanometer-Fertigung geben und die Massenproduktion von Ice Lake für Server soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 beginnen.



10 Nanometer für den Desktop


Wann es erste Chips für Desktop-PCs geben wird, geht aus dem Interview indes nicht hervor. Bislang werden 10-nm-Prozessoren von Intel für Endverbraucher allerdings nicht vor 2021 erwartet. Eine im vergangenen April geleakte Roadmap legt einen Release sogar erst im Jahr 2022 nahe.

Die Konkurrenz schläft derweil nicht. Ende 2020 will AMD bereits mit der nächsten Ausbaustufe der erfolgreichen Zen-Architektur aufwarten. Ryzen 4000 auf Basis von Zen 3 soll dank Extreme Ultraviolet (EUV)-Lithografie 7 nm+ und neuem Design eine deutliche Performance-Steigerung bieten.

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