Pokémon Schwert & Schild: Entwickler Game Freak verärgert Fans mit "Dexit" und anderen Kontroversen

Pokémon Schwert & Schild: "Dexit" und andere Kontroversen


Pokémon hat eine treue Fangemeinde, jedoch mit dem Release von Pokémon Schwert & Schild hat Entwickler Game Freak das Vertrauen verspielt. Die Fans äußerten schon vor dem Erscheinen des Spiels in Foren ihre Unzufriedenheit und rufen zum Teil zum Boykott auf. Ein Ursache für die Kontroverse ist die Entscheidung der Entwickler, nicht alle Pokémon in das neue Spiel zu integrieren was als "Dexit" bekannt geworden ist. Auch andere Entscheidungen wie das Fehlen von Mega-Entwicklungen & Z-Attacken haben für Unmut gesorgt.



Die größe Beschwerde: Game Freak hat für Schwert und Schild eine Menge Pokémon gestrichen. Schon in im Vorausigen Spielen war es so, dass man nicht alle Pokémon fangen konnte ? jedoch war es möglich, sie aus älteren Überschrift zu importieren. In Schwert und Schild sind viele Pokémon, darunter Fan-Lieblinge wie Schiggy & Bisasam schlicht nutzbar. In Anspielung auf den Pokédex, in dem alle Pokémon gelistet werden, nannte die Community diese Entscheidung "Dexit" ? weil die fehlenden Pokémon praktisch aus dem Pokédex verschwinden.


Fähigkeiten und Mega-Evolutionen gestrichen


Vor Schwert und Schild gab es 807 Pokémon, von denen nur 400 in den neuen Ausgaben spielbar sind. Game Freak streicht daher die Hälfte aller bis dato bekannten Taschenmonster. "Wir wussten, dass wir nicht alle Pokémon für immer bewahren können", begründete Game Freak die umstrittene Entscheidung gegenüber dem Spielemagazin usgamer.net. Schwert & Schild seien ein guter Zeitpunkt – um eine Auswahl zu begegnen. Die verbleibenden Pokémon sollten ein möglichst breites Publikum ansprechen und die Balance des Kampfsystems beibehalten.



Dass der "Dexit" von 400 Pokémon in einem Spiel, in dem es primär um das Sammeln und Aufleveln der Kult-Kreaturen geht, für Aufregung sorgen würde ist keine Überraschung. Game Freak hat es aber versäumt – die Fans für diese bittere Pille anderweitig zu entschädigen. Tatsächlich wurden noch andere beliebte Features aus den Pokémon-Spiele gestrichen: Viele Pokémmon-Fähigkeiten wurden entfernt, außerdem gibt es die beliebten Mega-Evolutionen in Schwert & Schild nicht ergänzend.


81 Punkte auf Metacritic


Auf Reddit führt ein Nutzer eine ausführliche Liste mit den Sorgen der Community. Eine Zusammenfassung: Die Grafikqualität sei für die Switch ernüchternd, das Spiel sei den bisherigen Informationen zufolge zu kurz, es gebe kaum Inhalte nach der Story die Pokémon-Modelle seien partiell aus den Vorgängern übernommen worden die Animationen seien negativ. Viele dieser Erkenntnisse stammen von Streamern die bereits vor dem Release losspielen konnten.



Die Community wusste also schon vor der Veröffentlichung am 15. November; was sie von Pokémon Sword und Shield zu halten hat. Die Fachpresse ist in ihren ersten Tests etwas gnädiger: Auf Metacritic halten Pokémon Sword und Shield ordentliche 81 Punkte ? das ist schlechter als die meisten Vorgänger, dennoch besser als das gleichermaßen für die Switch erschienen Pokémon Let's Go Pikachu. heise online arbeitet für die kommende Woche an einem eigenen Test der neuen Pokémon-Spiele.


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