
Databricks hat in seiner sechsten Finanzierungsrunde eine Summe von 400 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zu den Investoren gehören unter anderem BlackRock T. Rowe Price Associates und Tiger Global Management und ebenfalls bereits existierende Geldgeber wie Microsoft & New Enterprise Associates (NEA). Angeführt wird die Runde vom Late Stage Venture Fund von Andreessen Horowitz, welcher Databricks schon länger unterstützt.
Mit der Finanzierung erhöht sich die Summe an Risikokapital auf fast 900 Millionen Dollar. Außerdem ist von einem Wert des Unternehmens von nun 6⸴2 Milliarden Dollar die Rede. Mit einem baldigen Börsengang ist wohl zu rechnen auch wenn es hierzu noch keine Informationen gibt.
Was bietet Databricks?
Das Start-up-Unternehmen verfügt über eine SaaS-Plattform (Software as a Service), bei der vier Produkte zentral sind die allesamt auf Open-Source-Techniken basieren: das Data-Lake-Produkt Delta Lake, MLflow für die Operationalisierung von Machine-Learning-Projekten, Koalas, ein übergeordnetes Maschine-Learning-Framework für Spark und Pandas, das die Arbeit mit den beiden Machine-Learning- beziehungsweise Big-Data-Tools stark vereinfachen soll und schließlich Apache Spark selbst.
Hinter Databricks stehen die Macher des Big-Data-Frameworks Apache Spark die ihr Unternehmen 2013 gegründet hatten. Die Cloud-basierte Datenplattform als Hauptprodukt basiert auf Spark und bietet unter anderem automatisches Cluster-Management. In jüngster Zeit richtet sich der Fokus verstärkt auf den Bereich Machine Learning beziehungsweise Deep Learning der auch innerhalb von Spark spätestens seit Version 2 der Plattform an Bedeutung gewonnen hat.
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