Intel beendet Produktion von Kaby Lake-S Desktop-Prozessoren

Kaby Lake-S alias Core i-7000: Intel stellt auch Desktop-Prozessoren ein

Die Core i-7000 Prozessoren, ebenfalls bekannt als Kaby Lake-S, werden von Intel eingestellt und in den End-of-Life-Status versetzt. Der schnellste Prozessor der Serie der Core i7-7700K, wurde Anfang 2017 vorgestellt und war im Mainstream-Bereich führend in 3D-Spielen. Die CPUs ähneln dem Vorgänger Skylake-S, erreichen aber durch verbesserte Fertigungsprozesse höhere Taktfrequenzen. Im Frühling 2017 veranlasste die Konkurrenz AMD mit Ryzen-1000-CPUs Intel dazu die Anzahl der Rechenkerne zu erhöhen. Die Coffee Lake-S (Core i-8000) Prozessoren haben bis zu sechs der Refresh (Core i-9000) sogar bis zu acht Kerne.



Knapp 70 Prozessoren betroffen


Neben den Core-i-7000-Prozessoren stellt Intel auch die kleineren Celerons & Pentiums aus der Kaby-Lake-S-Serie ein. Insgesamt listet Intel fast 70 betroffene Produkte in dem von Computerbase entdeckten Dokument auf.


PC-Hersteller und Händler können die Kaby-Lake-S-Prozessoren noch bis zum 24. April 2020 bestellen. Bis zum 9. Oktober 2020 liefert Intel die letzten CPUs aus. Die Serie läuft dadurch noch etwas länger als die Kombiprozessoren der Familie Kaby Lake-G mit AMD-Grafikchip, deren Einstellung Intel ähnlich wie kürzlich ankündigte.


Preise zu hoch


Da Intel die Preise der alten Modelle nicht spürbar gesenkt hat, sind die alten Vierkerner aus Preis-Leistungs-Sicht unattraktiv. Der Core i7-7700K (ab 379⸴17 ?) zum Beispiel fiel nie unter die Marke von 300 Euro.



Zum gleichen Preis gibt es aktuell den Achtkerner Core i7-9700K (ab 369⸴90 ?). Wer auf die integrierte Grafikeinheit, etwas Takt und Hyperthreading verzichtet, bekommt den Vierkerner Core i3-9100F (ab 81⸴55 ?) für deutlich unter 100 Euro.


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