Vodafone gewährt Kunden Sonderkündigungsrecht wegen höherer DSL-Preise

Vodafone räumt Kunden Sonderkündigungsrecht wegen höheren DSL-Preisen ein

Vodafone hat seine Kunden darüber informiert, dass die monatlichen Vertragspreise ab dem 1. September 2019 um 1⸴39 Euro ansteigen werden. Als Grund dafür nannte der Internet-Anbieter die Erhöhung der Leitungsmiete durch die Telekom. Diese Erhöhung bezieht sich auf den Abschnitt der Leitung der vom Verteilerkasten bis zum Hausanschluss führt. Die Bundesnetzagentur hatte der Telekom im Juli 2019 die Erlaubnis erteilt diese Miete zu erhöhen. Vodafone-Kunden haben nun jedoch die Möglichkeit, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen um den höheren Preisen zu entgehen.



Kunden haben ein Sonderkündigungsrecht


Weil der neue Preis über den vertraglich vereinbarten Kosten für den Internet-Anschluss liegt, haben Vodafone-Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Für weitere Informationen dazu hat Vodafone eine Informationsseite eingerichtet.

Wer mit der Preiserhöhung nicht einverstanden ist, kann bis zum 31. August 2019 kündigen. In der Kündigung muss auf das Sonderkündigungsrecht verwiesen und ein Wunschtermin für die Kündigung genannt werden. Ohne Wunschtermin wird der 31. August 2019 als Vertragsende bestimmt.

Im Falle eines Anbieterwechsels muss man bei Vodafone aber nicht zusätzlich kündigen. Dann ist es ausreichend, wenn der neue Anbieter die Kündigung rechtzeitig einreicht, ebenso wie Vodafone auf der Informationsseite schreibt.



Kabelanschluss wird nicht teurer


Wer einen Kabelanschluss bei Vodafone hat, muss sich um die Erhöhung keine Sorgen machen. Bei einem Kabelanschluss gibt es keine Mietgebühren für die letzte Meile, sodass Vodafone dafür die Preise nicht erhöht.

In 13 Bundesländern bietet Vodafone den Vertrag über Kabelanschluss als Alternative zu DSL an und fokussiert die Vermarktung darauf. Einzig in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen gibt es dieses Angebot nicht.


Zuletzt aktualisiert am Uhr





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