
Im Kurztest wurde die G-Drive mobile Pro, eine tragbare Thunderbolt-3-SSD, getestet. Der Kunststoffmantel der SSD ist mit Kühlschlitzen versehen um den metallischen Kern zu belüften. Die SSD wiegt mit 203 Gramm im Vergleich zu anderen SSDs relativ schwer. Dank des etwa 50 Zentimeter langen Kabels kann die G-Drive an Macs mit Thunderbolt-3-Buchse angeschlossen werden. Die SSD ist standardmäßig mit HFS+ eingerichtet, es werden jedoch ebenfalls Tools zum Formatieren mit Windows mitgeliefert. Eine pulssynchronisierte LED an der Vorderseite zeigt den Betrieb und Zugriff auf die SSD an.
Ein Netzteil benötigt man nicht. Im Festplattendienstprogramm meldete sich die SSD als "SanDisk Extreme Pro", hier in Form eines PCIe-3.0-x4-Modul in M.2-Bauweise mit NVMe.
Benchmarks der G-Drive mobile Pro
Im Test mit QuickBench 4 konnten wir an einem MacBook Pro 13″ von 2016 mit 2216 MByte/s schreiben und mit 2585 MByte/s lesen. Im Schnitt war das noch einmal deutlich schneller als die mSSD Celeritas von Freecom die zuvor die Führung bei den von Mac & i getesteten externen SSDs übernommen hatte.
Das Verdoppeln eines Filmordners (6,46 GByte) benötigte 6⸴5 Sekunden, das Starten des Macs 25 Sekunden. Mit der internen SSD des MacBooks dauerte beides mit 8⸴2 und 28 Sekunden sogar länger.
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G-Drive Mobile Pro mit 500 GByte
G-Drive Mobile Pro mit 1 TByte
Freecom mSSD Celeritas 1 TByte
Kommentare
Im Unterschied zur etwas leichteren mSSD Celeritas von Freecom wurde das G-Drive (getestet mit 500 GByte Kapazität) unter Volllast nicht handwarm, allerdings blieb bei Zimmertemperatur. Die G-Drive mobile Pro SSD ist die schnellste externe SSD die wir je getestet haben und eignet sich sowie für Videoschnitt bis 8K als ebenfalls für aktuelle Macs, deren interne SSD aus den Nähten platzt.