Neue Preisangaben für Ryzen 3000-Prozessoren in Euro

Ryzen 3000: Erste Euro-Preise gelistet

Die Ryzen 3000-Prozessoren von AMD werden am 7. Juli 2019 auf den Markt gebracht und die Spezifikationen und ebenfalls die Preise sind bereits bekannt. Die bisherigen Preisangaben waren jedoch nur in US-Dollar ohne Steuern verfügbar. Ein dänischer Händler hat nun die ersten Preisangaben in der Landeswährung (Dänische Krone, DKK) inklusive der dort anfallenden 25-prozentigen Steuern veröffentlicht. Nun sind erstmals Preisangaben in Euro aufgetaucht.



Europreise in Portugal gesichtet


Schon zur Computex 2019 lieferte AMD die Preise zu den kommenden Zen-2-Prozessoren. Die US-Preise werden allerdings immer ohne Steuern angegeben. Und auch so lassen sich Preisangaben aus den Vereinigten Staaten nicht immer per Wechselkurs auf den Euro-Preis übertragen. Auf der Webseite des portugiesischen Onlineversandhauses GlobalData sind AMDs Ryzen 3000 nun erstmals in Euro aufgeführt. Intel soll CPU-Preise senken - mögliche Reaktion auf Ryzen 3000 AMD Ryzen 3000 Preise GlobalData ansehen


Euro- & US-Preise beinahe identisch


Die Preise weichen Steuer-bereinigt kaum von denen in den USA ab. Ein Ryzen 9⸴3900X ist bei GlobalData aktuell mit 548⸴90 Euro angeführt (verfügbar ist er allerdings noch nicht). Zieht man die landesüblichen Mehrwertsteuern von 23 Prozent ab, bleiben 446⸴26 Euro. AMD gibt für den 3900X 499 US-Dollar an, das entspricht 438⸴48 Euro (Stand 27. Juni) - bezieht man Wechselkursschwankungen mit ein, stellt man fest. Dass US- und Euro-Preise nur um wenige Prozent differieren. Aus den Preisen bei GlobalData lassen sich die möglichen deutschen Preise (mit 19 Prozent Mehrwertsteuer) berechnen: Der Ryzen 9⸴3950X wird derzeit noch nicht geführt. Das 16-Kern-Flaggschiff soll erst im September erscheinen und 749 US-Dollar kosten.


Picasso-APUs sind auch gelistet


Der portugiesische Onlinehändler nennt auch Preise zu AMDs Ryzen 3⸴3200G und Ryzen 5⸴3400G. Die beiden Picasso-APUs werden möglicherweise aus Marketing-technischen Gründen namentlich zu Ryzen 3000 gezählt, basieren aber nicht auf Zen 2 (7nm), allerdings auf Zen+ (12nm). Angaben zu Spezifikationen der Picasso-APUs sind bislang nicht offiziell bestätigt.


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