Foxconn verlagert unter Trump Jobs aus den USA nach Mexiko

Foxconn verlagert unter Trump Jobs aus den USA nach Mexiko
Statt 13.000 neue Stellen in den USA zu schaffen, verlagert Foxconn erste Jobs aus den USA nach Mexiko. Investoren warten indes gespannt auf konkrete Erläuterung der zukünftigen Ausbaupläne.
Hon Hai / Foxconn | (c) Unternehmen
Foxconn beschäftigt weltweit rund 900.000 Menschen und der größte Einzelabnehmer von Hardware-Komponenten und elektronischen Geräten ist die US-Firma Apple. Auch andere Smartphone-Hersteller lassen große Stückzahlen bei Foxconn fertigen. Um die Verbindungen zu seinen besten Kunden zu stärken und schneller auf Veränderungen des Marktes zu reagieren, hat Foxconn angekündigt, in den USA investieren zu wollen. Bereits 2017, im Rahmen einer Feierlichkeit im Weißen Haus, hat Präsident Trump den Foxconn-Plan als positiven Impuls für die US-Wirtschaft hervorgehoben. In Wisconsin sollten rund 13.000 Arbeitsplätze durch Foxconn geschaffen werden.
Doch die aktuellen Ereignisse rund um den Stellenabbau in den USA und die Verlegung von 150 Jobs nach Mexico lässt die Ankündigung nun in einem neuen Licht erscheinen. Insider aus Foxconn-Kreisen haben darüber hinaus berichtet, dass derzeit an einem Umbau der Foxconn-Unternehmensstruktur gearbeitet wird. Laut Berichten will der Foxconn-Gründer Terry Gou in der Präsidentschaftswahl 2020 in Taiwan kandidieren und gibt daher laut cnbc die Leitung von Foxconn in die Hände eines Managementkomitees. Ob diese Restrukturierung das Aus für die großen Investitionen von Foxconn in den USA bedeutet, ist noch nicht klar. Aus dem Foxconn-Umfeld hört man dazu derzeit nur ?wir prüfen unsere Pläne".

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