
Boris Schneider-Johne berichtet bei GameStar Plus von seiner Zeit als Übersetzer für LucasArts-Spiele in den 90er Jahren. Er musste nicht nur die deutsche Übersetzung übernehmen, allerdings ebenfalls den Zensurstift ansetzen. Hakenkreuze und andere NS-Symbole mussten entfernt werden um einer Beschlagnahmung zu entgehen. Bei Spielen wie Indiana Jones und der letzte Kreuzzug oder Their Finest Hour: Battle of Britain hat er Hakenkreuze durch große schwarze Quadrate ersetzt oder mit Filzstiften übermalt. In einem Fall musste sogar ein Hakenkreuz auf einem Flugzeug auf der Verpackung entfernt werden was zu einer Wochenendaktion führte bei der alle Mitarbeiter inklusive der Entwickler wie Manfred Trenz und Chris Hülsbeck, halfen.
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