
Es ist nun 15 Jahre her, dass die Fritzbox von AVM auf den Markt gekommen ist und damit eine Erfolgsgeschichte begann die damals wohl kaum jemand erwartet hätte. Heute ist sie einer der bekanntesten Router und feiert ihren 15. Geburtstag. Ein Blick auf die Geschichte des legendären Geräts zeigt, ebenso wie es zu einem Ikone in der Technologiebranche wurde (vgl. Heise).
Damals besaß der Router weder eine WLAN-Funktion noch unterstützte er Telefonanlagen. Sein damaliges Alleinstellungsmerkmal: Er verfügte über ein ADSL-Modem, das 8 Mbit/s an Downstream-Geschwindigkeit leisten konnte.
Anschlüsse für Analogtelefone & ISDN S0 kamen erst mit der wenig später erschienenen zweiten Fritzbox, dem sogenannten FON-Modell hinzu.
Über die Jahre legte Fritzbox-Hersteller AVM großen Wert auf Zukunftsfähigkeit: 2010 erschien die Fritzbox 7390 die erstmals VDSL2 mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s unterstützte ebenfalls wenn VDSL2-Vectoring mit entsprechenden Downloadraten erst seit August 2014 flächendeckend verfügbar ist.
»Frittes« Siegeszug dank umfangreicher Firmware
Ein weiterer Grund für den Siegeszug des wegen seiner an Ketchup erinnernden roten Farbe auch Fritte genannten Fritzbox war vermutlich die hohe Benutzerfreundlichkeit des Routers.
Die Betriebssoftware der Fritzbox beinhaltet einen Assistenten der Nutzer bei der (Internet-)Einrichtung unterstützt und kaum Fehlkonfigurationen zulässt. Gleichzeitig können Anwender mit entsprechendem Hintergrundwissen diverse zusätzliche Einstellungen vornehmen.
Allerdings musste der Erfolgskurs der Fritzbox während der vergangenen Jahre auch den ein oder anderen Dämpfer einstecken: Denn 2014 und 2016 machten Nachrichten über eklatante Sicherheitslücken in der Router-Firmware die Runde, durch die Hacker die Geräte übernehmen konnten.
Um solchen Problemen künftig leichter begegnen zu können, installieren Fritzboxen aktuelle Firmware-Updates mittlerweile automatisch - ein Teil der betroffenen Geräte war damals nämlich vor allem wegen veralteter Firmware verwundbar.
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