Huawei: BSI sieht keine Beweise für Spionage

Huawei: BSI sieht keine Beweise für Spionage

Insbesondere die USA drängen Regierungen, den chinesischen Hersteller Huawei beim Ausbau von 5G-Netzen zu boykottieren - zu groß ist die Angst vor Spionage. Hierzulande aber sieht die zuständige Behörde keinen Grund.


Im November hatte Huawei im Beisein von Schönbohm ein Sicherheitslabor in Bonn eröffnet. Dort kann etwa der Quellcode der Huawei-Produkte geprüft werden. So etwas wünscht sich der BSI-Präsident auch von anderen Herstellern.


Das BSI selbst verlasse sich aber nicht nur auf Huaweis Einrichtung. Seine Mitarbeiter besorgten sich Bauteile des chinesischen Herstellers aus der ganzen Welt, um diese zu prüfen, so Schönbohm weiter.


Laut Spiegel hatte sich bereits im März ein Telekom-Vorstand beim BSI und dem Bundesamt für Verfassungsschutz erkundigt, ob auch deutsche Behörden die Warnung der US-Behörden teilen. Auch damals hieß es, es gebe "keine belastbaren Erkenntnisse". Die Behörden würden die Industrie aktiv informieren, sollte sich dies ändern, heißt es im Spiegel.


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