5G: Mobilfunkanbieter stellen sich gegen nationales Roaming

5G: Mobilfunkanbieter stellen sich gegen nationales Roaming
Die deutschen Mobilfunkkonzerne wehren sich gegen die Auflagen der Bundesregierung, nach denen sie beim neuen Netzstandard 5G nationales Roaming umsetzen müssen. Wegen ausbleibender Umsätze stünden Investitionen in das Netzwerk und Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Die Konzernbetriebsratsvorsitzenden machen sich hier die Argumente der Geschäftsführung zu eigen, volkswirtschaftlich sei die Öffnung der Netze sinnvoll. "Verpflichtendes Roaming kommt einer Enteignung gleich", sagte dagegen Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas dem Handelsblatt. Auch Telekom und Vodafone hatten sich gegen Roaming ausgesprochen. Im kommenden Jahr werden die Frequenzen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G vergeben. Die Betreiber kritisieren, die Diskussion um verpflichtendes Roaming schaffe Unsicherheiten, die den Ausbau von 5G lähmten.

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