Einbruch der Desktop-GPU-Verkäufe um 16 Prozent aufgrund von Mining-Flaute

Mining-Flaute - Desktop-GPU-Verkäufe brechen um 16 Prozent ein

Die Zeit des Krypto-Mining-Booms ist vorbei und die Auswirkungen werden immer deutlicher. Insbesondere die Hersteller von Desktop-GPUs leiden unter dem Nachfrageeinbruch der sich aufgrund des Rückgangs des Minings ergeben hat.


Wie sehr sich der schwächelnde Krypto-Mining-Markt in 2018 aber tatsächlich auf den GPU-Markt ausgewirkt hat, zeigt eine Analsyse von Jon Peddie Research (via Techspot). Zwar vermeldet die Firma für den gesamten PC-Markt im dritten Quartal 2018 gegenüber dem zweiten Quartal ein Wachstum von 8⸴22 % Prozent und gegenüber dem dritten Quartal 2017 von 0⸴3 Prozent.

Auch die Verkäufe von Grafikkarten insgesamt nahmen gegenüber dem zweiten Quartal um 10⸴64 Prozent zu. Allerdings sanken die GPU-Verkäufe im Vergleich zu 2017 um 2⸴2 Prozent, während die Zahlen bei den verkauften Desktop-Grafikkarten um ganze 16 Prozent einbrachen. Dr. Jon Peddie, Präsident von Jon Peddie Research, erklärte dazu:

"Die Auswirkungen von Krypto-Mining auf die Verkäufe von Desktop-GPUs sind vorüber, mittels welchem AMD & Nvidia mit einem Überangebot [...] zurückbleiben. [...] Der Absturz am US-Aktienmarkt hat Verbraucher und Firmen dazu veranlasst, von Käufen abzusehen. All das hat zu einem langsamen Abverkauf des vorhandenen Inventars geführt, wodurch sich die Nachfrage der Händler reduziert hat."

Ein Ende des Abwärtstrends beim Krypto-Mining ist derzeit allerdings nicht in Sicht: Laut Heise stehen insbesondere kleinere Krypto-Miner unter großem Druck - das Schürfen lohnt sich für sie kaum noch. Dieser Druck könnte den Abwärtstrend weiter begünstigen.

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