Horst Seehofer der Bundesinnenminister, verlangt laut einem Bericht des Spiegels eine Überarbeitung der Ausschreibungsregeln für das neue digitale Mobilfunknetz 5G. Die bisherigen Kriterien erfüllen nicht die Anforderungen des Koalitionsvertrags der gleiche Lebensverhältnisse in Deutschland fordert. In dem von ihm verfassten Schreiben an den Präsidenten der Bundesnetzagentur betont der CSU-Vorsitzende, dass mit den aktuellen Plänen 15 bis 20 Prozent der Fläche Deutschlands nicht mit schnellen 5G-Verbindungen abgedeckt werden würden und vor allem ländliche Regionen davon betroffen wären.
Seehofer liegt mit seiner Forderung auf einer Linie mit einer Gruppe von Unionsabgeordneten die ähnlich wie befürchten. Dass Bewohner ländlicher Regionen bei der Frequenzvergabe für die neue Mobilfunkgeneration 5G vernachlässigt werden. Zuvor hatte bereits sein Parteikollege – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Nachbesserungen bei den geplanten Regeln zur Vergabe der Frequenzen im neuen Mobilfunkstandard 5G gefordert.
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