Obwohl RGB-Beleuchtung für viele PC-Benutzer ein willkommener Bonus ist, kann sie manchmal ebenfalls negative Auswirkungen haben. Die HyperX Fury RGB SSD ist ein solches Beispiel, bei dem der Einbau von RGB-LEDs zu Überhitzungsproblemen führt die zu einer Verlangsamung der Festplatte führen können.
Denn wie Golem mit Bezug auf einen Test der HyperX Fury RGB bei Anandtech berichtet, liegt die SATA3-SSD mit 3D-TLC NAND Speicher und einem Marvel 88SS1074 Controller in Sachen Leistung wider Erwarten hinter der ähnlich ausgestatteten Samsung 860 Evo (ohne RGB-LEDs) zurück. Laut Anandtech sind dafür die insgesamt 75 (!) LEDs verantwortlich die ähnlich wie Abwärme produzieren, dass sie zur Überhitzung der Platine führen - logischerweise drosselt die SSD daraufhin die Performance.
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Bei Standardbeleuchtung saugen die insgesamt 75 LEDs etwas über zwei Watt, während RGB-Effekte mit bis zu vier Watt das Doppelte beanspruchen können (dabei sind noch nicht alle LED-Schienen voll beleuchtet). Dabei fungiert ein 12V-Anschluss als Stromversorgung für die LEDs und ein 5V-Anschluss für die eigentlichen Aufgaben der SSD.
Die tatsächliche Leistung der SSD - insbesondere im Vergleich zu der günstigeren Samsung 860 Evo (ohne RGB-Beleuchtung) - bezeichnet Anandtech dementsprechend als »enttäuschend«. Zwar sei die Kingston HyperX Fury RGB normalen HDDs deutlich überlegen jedoch es gebe für diesen Preis deutlich leistungsfähigere SSD mit NVMe statt SATA3 als die HyperX Fury RGB.
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