TSMC: Computervirus legt iPhone-Zulieferer lahm

TSMC: Computervirus legt iPhone-Zulieferer lahm
Ein Virus hat mehrere Computer des Apple- und Qualcomm-Zulieferers TSMC lahmgelegt, das Unternehmen musste die Produktion einstellen. Der mutmaßliche Cyber-Angriff kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, TSMC steckt mitten in der Fertigung neuer iPhone-Prozessoren.
Der Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufactoring Co. (TSMC) wurde am vergangenen Freitag mit einem Computervirus angegriffen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden am Abend mehrere Computer und Produktionsgeräte in mehreren Fabriken infiziert, worauf hin die Fertigungsstraßen kurzerhand abgeschaltet werden mussten. TSMC erklärte am Sonntag, dass die Infektion eingedämmt und eine Lösung gefunden wurde, im Laufe des heutigen Tages soll die Produktion wieder vollständig hochgefahren worden sein.
Der Virus wurde nicht über einen Hacker-Angriff über das Internet sondern durch den Einsatz eines neuen Tools eingeschleust, die Schadsoftware verbreitete sich nach dessen Installation im Firmennetzwerk. Sensible Daten seien nicht entwendet worden, schreibt TSMC. Allerdings sei zu erwarten, dass sich die Auslieferung von in der Fertigung befindlicher Komponenten verzögert und der Quartalsumsatz um drei Prozent niedriger ausfällt als erwartet. TSMC zeigt sich zuversichtlich, dass das Versäumnis im vierten Quartal wieder eingeholt werden kann.

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