Android for Kids: Android 8 Oreo für Kinder-Smartwatches

Android for Kids: Android 8 Oreo für Kinder-Smartwatches
Der neue Qualcomm Snapdragon Wear 2500 ist für Kinderuhren, die mit dem neuen Betriebssystem Android for Kids ausgestattet sind. Wir fassen zusammen, welche Informationen es bereits zu Android for Kids gibt.
Android for Kids? Das ist neu, Google bedient damit eine angeblich große und stetig wachsende Zielgruppe, nämlich Kinder und deren Eltern. Viele Informationen gibt es zu Android for Kids bislang nicht, nicht mal eine offizielle Internet-Seite wurde dazu bereits geschaltet. Daher kann man aktuell nur versuchen, bei den wenigen Hinweisen, die von offizieller Seite dazu kamen, zwischen den Zeilen zu lesen - und auf Antworten seitens Google oder Qualcomm zu hoffen. Ein paar haben wir auf Anfrage bekommen.
So handelt es sich bei Android for Kids um eine optimierte Version von Android Oreo für den Snapdragon Wear 2500, die ein "besseres Gesamterlebnis für Wearables" bieten soll. Als Beispiel für die Optimierungen nennt Qualcomm eine reduzierte Arbeitsspeicher-Anforderung zur Verbesserung des Stromverbrauchs und der Speicherkosten für eine Kinderuhr. Weitere Ansätze für geringeren Stromverbrauch sind das Abschalten von in Wearables nicht benötigten Komponenten wie zusätzlichen CPU-Kernen oder eine Senkung der Taktfrequenz der Grafikeinheit des Chips und eine Reduzierung der LTE-Übertragungsgeschwindigkeit von Cat-4 auf Cat-3 oder sogar Cat-1. Außerdem sei ein Sensor-Hub in den Digitalprozessor integriert.
Neben dezenten Erweiterungen gibt es offenbar viele Reduzierungen bei Android for Kids - das legt den Schluss nahe, dass der Funktionsumfang von Android for Kids stark eingeschränkt sein wird. Das sieht Qualcomm aber offenbar anders. Im Gespräch mit The Verge erklärte Pankaj Kedia, verantwortlich für Wearables beim US-Chiphersteller, dass die neue Android-Version und die neuen 2500er-Plattform nicht schwächer, sondern lediglich spezialisierter als Vorgängerversionen sei. Uhren mit dem neuen Snapdragon Wear 2500 sollen unter anderem dazu dienen, das Lernen zu erleichtern. Außerdem sollen die Kinderuhren helfen, von zuhause bekannte Dinge wie etwa Sprachassistenten wie den Google Assistant oder Amazons Alexa auch unterwegs dabei zu haben. The Verge vermutet, dass es weder Benachrichtigungen, noch einen App Store geben könnte, sondern dass Hersteller die Apps vorinstallieren, die sie für richtig halten. Das klingt aber nicht gerade nach einem smarten Betriebssystem und entsprechend nicht nach Smartwatches.

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