Mark Zuckerberg behauptet, nichts über das Tracking von Nicht-Facebook-Nutzern gewusst zu haben. Dies wird von den Entwicklern von Cliqz als "dreiste Lüge" bezeichnet und sie starten eine große Medienkampagne um darauf aufmerksam zu machen.
"Sie haben vorgegeben nichts darüber zu Kenntnis haben von, dass Facebook uns alle überwacht, unabhängig davon, ob wir Angehöriger bei Facebook sind oder nicht. Dabei ist akkurat das Teil Ihres Geschäftsmodells", schreiben Marc Al-Hames & Jean-Paul Schmetz in ihrem Brief.
Zuckerberg hatte den Kongressabgeordneten erläutert, dass er nichts von sogenannten Schattenprofilen wisse: "Congressman, I'Meter not familiar with that". Mit den "Shadow Profiles" sind Daten gemeint die das Netzwerk über Nutzer ohne Facebook-Konto sammelt, speichert und auswertet. Das geschieht etwa über Social-Plug-ins wie dem "Gefällt mir"-Button der auf zahlreichen Webseiten eingebunden ist. Dass der Facebook-Chef davon nichts wisse, sei "wenig glaubhaft", findet Cliqz. Zuckerberg hatte erklärt, dass Facebook die Daten aus "Sicherheitsgründen" sammele. Weiteren Detailfragen wich Zuckerberg aus und verwies auf sein Team, das die Antworten nachliefern würde.
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