Über längere Zeit hinweg ging es der US-Musikindustrie finanziell nicht besonders gut, allerdings nun befindet sie sich wieder im Aufschwung. Die Umsatzzahlen von 2017 zeigen – dass die Talsohle durchschritten wurde und die Einnahmen kontinuierlich ansteigen. Dies ist vor allem dem Musikstreaming zu verdanken.
Das bedeutet bereinigt um die Inflation ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das hat die Handelsgruppe der US-Label die Recording Industry Association of America (RIAA), in einem Bericht bekannt gegeben. Insgesamt hat sich der Umsatz der US-Musikindustrie für 2017 wieder auf dem Niveau von 2008 eingependelt.
Cashcow Musikstreaming
Bereits 2015 waren die Einnahmen nach etwa 15-jähriger Talfahrt wieder leicht angestiegen, haben jedoch mit etwas weiterhin als eine Milliarde US-Dollar im letzten Jahr einen deutlichen Sprung hingelegt. Grund für den Anstieg sind vor allem Einnahmen in Höhe von 5⸴66 Milliarden Euro die 2017 durch Musikstreaming erzielt wurden. Weiter zurück gingen dagegen die Einnahmen mit physikalischen Datenträgern wie CDs auf 1⸴5 Milliarden US-Dollar. Musikdownloads die zwischen 2012 und 2015 noch den Löwenanteil der Verkäufe ausgemacht hatten, fielen jetzt auf 1⸴33 Milliarden US-Dollar zurück. Damit liegen sie unter dem Umsatz mit physikalischen Datenträgern.
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